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Operationen

Wir führen operative Leistungen durchweg ambulant durch.
Die Operationen werden in in der Praxis in der Hirschstraße durchgeführt.
 Kleinere Eingriffe am Genitale können auch in lokaler Betäubung durchgeführt werden. Eine Allgemeinnarkose wird von den Kollegen des Anästhesieteams Ulm durchgeführt.

Endoskopische Beseitigung von Harnröhrenrestrikturien.

Von der Diagnostik mittels Sonographie und Zystoskopie bis zur Resektion des Tumors und der ggf. nachfolgenden Instillationstherapie sind wir ihr verlässlicher Ansprechpartner.

Ein sogenannter Wasserbruch (Hydrocele) kann durch seine Größe störend sein, aber auch Schmerzen verursachen. Dann empfiehlt es sich die Hydrocele operativ zu beseitigen. Dieser Eingriff kann problemlos ambulant durchgeführt werden.
Gleiches gilt für eine Raumforderung die vom Nebenhoden ausgeht (Spermatocele).
Bei Verengungen der Vorhaut (Phimose) kann gelegentlich eine Durchtrennung des Vorhautbändchens erforderlich sein. Sollte dies nicht ausreichend sein wird eine Beschneidung durchgeführt. Dieser Eingriff kann in lokaler Betäubung oder auf Wunsch auch in Narkose durchgeführt werden.

Kleinere einseitige Leistenbrüche werden von uns therapiert. Wir führen hier eine Fasziendopplung durch.

Ist die Familienplanung abgeschlossen kann mittels Vasektomie/Sterilisation beim Mann eine weitere Zeugungsfähigkeit verhindert werden. Prinzipiell ist eine Operation zur Wiedererlangung einer Zeugungsfähigkeit (eine sogenannte Refertilisation) nach Vasektomie möglich, jedoch aufwendig.
Vor der Operation ist eine Vorstellung zur Beratung, Aufklärung und Operationsvorbereitung erforderlich. Die Operation dauert in etwa 20 Minuten. Nach lokaler Betäubung des Samenstranges und der Hodenhaut wird über einen etwa 1cm langen Hautschnitt am Hodensack der Samenleiter freigelegt. Ein kurzes Stück des Samenleiters wird entfernt, die blind endenden Anteile werden unterbunden. Zum Wundverschluss wird die Haut mit einem selbstauflösendem Faden genäht.
Der Eingriff ist komplikationsarm und mit wenig postoperativen Beeinträchtigungen verbunden. Dennoch sollten sie sich nach dem Eingriff für einige Tage körperlich schonen. Sport und sexuelle Aktivitäten können nach etwa 10 Tagen wieder durchgeführt werden.
Nach der Operation können sich noch Spermien in den Samenleitern sammeln, so dass es zu einem positiven Nachweis im Ejakulat kommen kann. Das Ejakulat wird daher etwa 2-3 Monate nach dem Eingriff überprüft, Erst wenn in 2 Proben keine Spermien nachweisbar sind, kann auf Verhütungsmittel verzichtet werden.

Kosten
Gemäß §24a SGB V ist die ärztliche Beratung und Untersuchung zur Empfängnisverhütung sowohl bei der Frau, als auch beim Mann eine Leistung der GKV. Im §24b SGB V wird geregelt, dass Maßnahmen zur Sterilisation keine Leistung der GKV sind.

Sind im Ejakulat keine Spermien vorhanden und ist eine Verengung der Samenwege ausgeschlossen, kann dafür eine Störung der Spermineproduktion im Hoden verantwortlich sein. Je nach Art der Störung findet man jedoch im Hodenbiopsat in bis zu 60 % einzelne Spermien. Dieses so gewonnene Spermium kann in die Eizelle eingesetzt werden. Die befruchtete Eizelle wird dann wieder transferiert.
Dies wird in den entsprechenden Kinderwunschzentren durchgeführt.
Mit allen in Ulm ansässigen Kinderwunschzentren haben wir entsprechende Kooperationsvereinbarungen.
Unsere Partner: Hier

Unter der Refertilisation versteht man die Wiederherstellung der Fruchtbarkeit nach Unterbindung (Vasektomie).
Diese, auch Vaso-Vasostomie genannte Operation, wird unter starker Vergößerung durchgeführt. Das erlaubt ein sehr genaues Verbinden der beiden ehemals durchtrennten Samenleiter und somit eine hohe Erfolgsrate.
Bei etwa 80 % bis 90 % der Männer können nach einer Refertilisationsoperation wieder Spermien in der Samenflüssigkeit nachgewiesen werden.
Die Rate der Schwangerschaften nach der Operation liegt zwischen 50 % und 70 %.

Im Rahmen eines ambulanten Eingriffes wird Botulinumtoxin an verschiedenen Stellen in die Blasenmuskulatur injiziert.
Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und die PatientInnen können kurze Zeit nach dem Eingriff wieder nach Hause entlassen werden. Der Eingriff ist in einer kurzen Schlafnarkose oder aber auch in örtlicher Betäubung durchführbar.

Botox® sorgt dafür, dass die Blase ein bisschen ruhiger wird, dass mehr Zeit zur Verfügung steht, um auf die Toilette zu kommen, dass die Blase sich besser füllen kann. Dadurch kommt es zu einer deutlichen Verringerung der Inkontinenz.
Der Therapieeffekt lässt nach einigen Monaten (ca. 6-12 Monate) wieder nach, die Botulinumtoxin-Therapie kann dann wiederholt werden.