Skip to main content

Vorsorge

Was bedeutet Vorsorge?

Wörtlich beschreibt Vorsorge eine vorbeugende Maßnahmen, durch die man verhindern will, dass eine Gefahr oder eine schlimme Situation entsteht (http://de.thefreedictionary.com).

Was ist Prävention?

Prävention leitet sich ab von dem lateinischen Wort prävenire, welches zuvorkommen oder verhüten bedeutet. Prävention beschreibt ein Vorgehen, welches zur Vermeindung, Verringerung der Auswirkungen und letztlich auch zu einer Verminderung der Sterblichkeit einer Erkrankung führen soll.

Was heißt Prophylaxe?

Unter Prophylaxe versteht man Vorbeugung, also Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten oder einem schwereren Verlauf. Hierzu gehören z.B. eine gesunde Lebensweise, Früherkennungsmaßnahmen oder die medizinische Bekämpfung von Risikofaktoren (http://www.gbe-bund.de). Es geht uns also darum zu verhindern, dass ein gesunder Mensch krank wird, oder den Verlauf einer Erkrankung positiv zu beeinflussen.

Was bezahlt meine Krankenkasse für meine Gesunderhaltung?

Hierzu zunächst ein paar Daten: Derzeit sind etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland an Krebs erkrankt. Bei Männern entfallen knapp 40 % der Krebserkrankungen auf Tumore des Urologischen Fachgebiets. An erster Stelle steht hier der Prostatakrebs, gefolgt von Blasenkrebs, Hoden und Nierenkrebs (Krebsregister Saarland).

In Deutschland leiden also 4 von 10 Männern an einer urologischen Krebserkrankung. Der Gesetzgeber sieht zur Vorsorge einer urologischen Krebserkrankung eine Tastuntersuchung und ein Gespräch vor.

Wir sind der Ansicht, dass diese Kassenleistungen im Sinne einer Früherkennung von Krankheiten und zur Beurteilung des Gesundheitszustands eines Patienten nicht ausreichend sind. Wichtige Untersuchungen, die helfen erste Anzeichen lebensbedrohlicher Erkrankungen zu erkennen und so eine Heilung ermöglichen, werden bei der gesetzlichen Gesundheitsuntersuchung nur unzureichend berücksichtigt.

Deswegen bieten wir Ihnen eine Auswahl medizinisch sinnvoller Zusatzleistungen an die wir ihnen als Ärzte wirklich empfehlen möchten. Alle Untersuchung beruhen auf Empfehlung oder Leitlinien nationaler oder internationaler Fachgesellschaften (DGU, DGA, AUA, EAU). Der medizinische Stellenwert der Diagnostik ist in Studien und Publikationen belegt.

Bitte sprechen Sie uns an, wir nehmen uns Zeit und erklären Ihnen gerne alle möglichen Untersuchungsverfahren, abgestimmt auf Ihr persönliches Risikoprofil.

Sie sind über 45 Jahre, haben Angehörige mit Blasenkrebs, rauchen oder nehmen häufig Schmerztabletten? Dann empfehlen wir Ihnen eine Vorsorgeuntersuchung für Harnblasenkarzinom.

Sie sind über 45 Jahre, oder haben Angehörige mit Prostatakrebs? Dann nutzen Sie den Krebsvorsorgecheck ihrer Krankenkasse.

Hodenkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern. Daher sollten diese insbesondere, aber auch älteren Männer, einmal im Monat ihre Hoden abtasten. Bei Verhärtungen, Knoten oder Schwellungen ist eine ärztliche Untersuchung ratsam.

Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist eine vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung einer HIV-Infektion.

Sie sind über 35 Jahre, ihr sexuelles Interesse lässt nach, Sie bemerken häufiger Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit oder nachlassende Merkfähigkeit? Dann empfehlen wir Ihnen eine Analyse Ihres Hormonprofils.

Sie nehmen regelmäßig Schmerzmittel, haben Angehörige mit Nierenkrebs, Nierenschwäche oder Nierensteine? Dann nutzen Sie unseren Nierencheck.

«Keine Wehrpflicht – Keine Musterung – Noch weniger Vorsorge» – unter diesen Dreiklang stellt die Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit ihren Appell an UrologInnen und AndrologInnen, sich verstärkt für die Prävention U25 einzusetzen.